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Redtube – Die Abmahn-Story – Alle Fakten in einem Bericht!

Wir Redtube Abmahn Storyschreiben den 05.12.2013, ein Tag der die Internetgemeinde kurz vor Weihnachten in Unruhe versetzen sollte. Der Grund: die Kanzlei Urmann & Collegen hat im Auftrag des Schweizer Unternehmens The Archive AG damit begonnen, Abmahnungen im großen Stil zu verschicken.

Die Betroffenen sollen sich auf dem Online Porno-Streaming Portal Redtube, urheberrechtlich geschützte Videos angeschaut haben, die auf illegale Weise hochgeladen wurden. Es geht um die “Klassiker”, Amanda‘s Secret, Miriam‘s Adventure, Dream Trip, Hot Stories und Glamour Show Girls. Diese Video-Clips dürften vor der Abmahnwelle bestimmt niemandem bekannt gewesen sein.

Die abgemahnten Internetnutzer sollen laut Anwalt.de eine Abmahngebühr in Höhe von 250 Euro zahlen und eine Unterlassungserklärung unterschreiben und damit versichern, dass Sie dieses Vergehen zukünftig nicht wiederholen.

Eine mutige Aktion der Kanzlei Urmann & Collegen! Bisher befand sich Internet-Streaming in einer rechtlichen Grauzone. So war zum Zeitpunkt, zu dem die Abmahnungen verschickt wurden, nicht klar, ob sich die Abgemahnten nach deutschem Recht überhaupt strafbar gemacht haben.

Ein paar Tage nach der Abmahnwelle herrschte bereits Unruhe im Internet. Sämtliche Medien griffen das Thema auf und berichteten ausführlich darüber, wenn auch nicht immer korrekt, wie dieses Video von Rechtsanwalt Christian Solmecke beweist. Die Betroffenen tauschten Informationen in Foren und Blogs aus, dabei tauchten die ersten Zweifel auf.

Wie ist The Archive AG eigentlich an die IP-Adressen der abgemahnten Nutzer gekommen?

Redtube - Die Abmahn-Story

Die IP-Adressen wurden angeblich durch die Firma IT Guards und deren Software GladII ermittelt. Im Internet existiert mittlerweile ein Gutachten, das die korrekte Funktionsweise der Software Gladll belegen soll.  Jedoch enthält es zahlreiche Ungereimtheiten, wie Focus Online berichtet. Interessant ist hierbei, dass das Gutachten im Dezember 2012 erstellt, die Firma IT Guards, von der die Software stammt, jedoch erst im März 2013 gegründet wurde.

Mit den IP-Adressen ist der Anwalt Daniel S. dann im Auftrag von The Archive AG, zum Landgericht Köln gegangen und hat die Herausgabe der Postanschriften gefordert. Das Landgericht Köln kam der Forderung nach und Beschloss, dass die deutsche Telekom die Anschriften Ihrer Nutzer herausgeben muss. Wie die Welt auf Ihrer Webseite berichtet, gingen die Kölner Richter jedoch in Ihrer Begründung davon aus, dass es sich bei Redtube um eine Tauschbörse handelt. Diese Annahme war jedoch nicht korrekt!

Bei Redtube handelt es sich um einen Streaming Anbieter, bei dem die Videos nicht wie in einer Tauschbörse üblich, heruntergeladen werden, sondern lediglich für ein paar Sekunden auf dem Computer zwischengespeichert werden, um eine flüssige Wiedergabe zu gewährleisten.

Wie die Zeit auf ihrer Webseite berichtet, haben die Richter des Kölner Landgerichts nach erneuter Prüfung des Falls, am 27.01.2014 beschlossen, dass der Antrag zur Herausgabe der Postanschriften zu den IP-Adressen, nie hätte genehmigt werden dürfen. Die Richter hatten im Dezember 2013 aufgrund falscher Annahmen geurteilt.

Theorien wie IT Guards wirklich an die IP-Adressen der Nutzer gekommen sein könnte

Redtube - Die Abmahn-Story

Wie RP-Online berichtet, hat das Unternehmen Redtube  kurz nach der Abmahnwelle eine schriftliche Stellungnahme veröffentlicht und versichert, dass seitens Redtube zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Nutzerdaten an eine Behörde oder Kanzlei herausgegeben wurden.

Nach einer Theorie die u.a. auf dem Blog von Henning Tillmann veröffentlicht wurde, könnten die IP-Adressen mit Hilfe von Werbebannern ermittelt worden sein. Diese liegen meist nicht direkt auf dem Redtube-Server, sondern auf einem anderen externen Server. Der Anbieter des jeweiligen Werbebanners kann nun erkennen, auf welcher Webseite der Banner angezeigt wird und welche IP-Adresse diese Webseite besucht. Wenn nun also ein solches Werbebanner zusammen mit dem Video „Amanda’s Secret“ auf einer Unterseite eingebunden wurde, hätte der Anbieter des Banners die IP-Adresse protokollieren können. Bei dieser Methode ist jedoch unklar, ob der Besucher das Video überhaupt angeschaut hat. Es wäre ebenso möglich, dass der Nutzer die Seite sofort wieder verlassen hat.

Eine zweite und für uns etwas plausiblere Theorie hat das Onlineportal heise.de veröffentlicht.

Durch den Austausch der Betroffenen in Foren und auf Blogs fiel auf, dass viele Nutzer kurz vor dem Aufruf des Pornostreams auf der Webseite von Trafficholder gelandet sind. Bei Trafficholder handelt es sich um einen sogenannten Adult-Traffic-Broker der Werbeflächen vermietet. The Archive AG könnte auf der Webseite von Trafficholder Werbeflächen angemietet haben. Das Portal zeigt auf seiner Webseite kleine Vorschaubilder von Pornovideos an. Klickt jetzt ein Besucher auf ein Vorschaubild, wird er nicht zu dem Inhalt weitergeleitet, der ihm auf dem Vorschaubild angezeigt wird, sondern auf ein völlig anderes Video. In diesem Fall z.B. genau auf Amanda‘s Secret von The Archive AG.  

Weitere interessante Details im Fall Redtube

Redtube - Die Abmahn Story

Die Internetgemeinde war fleißig und hat einiges zu den Redtube Abmahnungen herausgefunden. Zum einen wären da die Besucherzahlen der abgemahnten Videos zu nennen. Diese schossen im Juli bzw. August 2013, rasant in die Höhe, wie diese Grafik zeigt. Genau in diesem Zeitraum sollen sich die abgemahnten Nutzer auch die Videos angeschaut haben.

Wie der Blog Kowabit berichtet, wurden die  Webseiten von The Archive AG, dem angeblichen Rechteinhaber der abgemahnten Pornovideos  und IT Guards, dem Unternehmen, das mit der Software GladII die IP-Adressen der Nutzer ermittelt haben soll, auf dem selben Server (wix.com) gehostet. Des Weiteren sind die Benutzer ID’s der beiden Webseiten identisch, sie stammen also von ein und derselben Person.

Wie die Zeit Online berichtet, hat sich bereits Ende Dezember 2013 der Firmensitz von The Archive AG geändert. Des Weiteren wurde ein neuer Geschäftsführer mit afrikanischen Wurzeln im Handelsregister eingetragen. Die Webseite von The Archiv AG ist nicht mehr erreichbar und alles spricht dafür, dass sich die Abmahner jetzt aus dem Staub machen.

Wie u.a. Caschys Blog im Januar 2014 berichtete, ist momentan nicht sicher, ob The Archive AG überhaupt die exklusiven Nutzungsrechte der abgemahnten Videos besitzt.

Es bleibt also spannend! Wir bleiben am Ball und werden weiter über dieses Thema berichten.

Abmahnung wegen Porno-Streaming – Humorvoll erklärt durch Sempervideo

Welche Meinung habt Ihr zu den Redtube-Abmahnungen?

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